Fantasie-Geschichte: Jackys Reise nach Goa

Regelmäßige LeserInnen vom mit mir Magazin kennen Hündin Jacky natürlich schon. Die mutige Berner-Sennen-Dame stammt aus der Feder von Autorin Julia Koch aus Voitsberg und erlebt viele Abenteuer. Heute reist sie besonders weit: in den Bundesstaat Goa an der West-Küste von Indien.


Eines Nachmittags fand Jacky im Papierkorb eine Zeichnung. Darauf stand: „Kommen Sie zu uns nach Goa!“
Jacky fand die Vorstellung sehr gut.

Am nächsten Tag flog sie mit dem Flugzeug und den Fliegen Peter und Dalma im Fell nach Goa.

Als sie dort ankamen, lief Jacky gleich zum Strand. Das Meer war himmelblau. Jacky kühlte sich in den Wellen ab. Weit draußen schipperte ein Fischerboot. Jacky bemerkte sogar einen Luxusdampfer. Sie schnappte sich ihre Hundeluftmatratze und paddelte damit aufs Meer hinaus.

Als sie zurückkam, schmierte die Fliege Dalma die Fliege Peter gerade mit Sonnencreme ein. Danach legten sich alle drei auf ihre Handtücher und ruhten sich aus.

Jacky rannte anschließend mit den Fliegen Peter und Dalma zu einem Obstverkäufer, sie begutachteten das Obst. Allerdings wollte die Fliege Peter einen roten Apfel. Aber der Apfel schmeckte ihr doch nicht. Also wurde mit dem Obst-Kauf nichts. Stattdessen kauften sie sich drei Tüten Eis. Jacky nahm Vanille-Eis, die Fliege Dalma Schokoladen-Eis und die Fliege Peter Erdbeer-Eis.

Die Fliege Peter probierte das salzige Meerwasser, spuckte es aber gleich wieder aus. Danach lief sie noch über den heißen Sand, verbrannte sich aber ihre Füße.

In einem Restaurant bemerkten die drei sogar einen unfreundlichen Kellner, der Pizza aß und dazu ein Glas Rotwein trank. Darüber lachten alle drei, bis ihnen die Bäuche wehtaten.

Danach wollte die Fliege Peter ins Meer. Sie zog sich ihre rote Mini-Bade Short an und man sah nur noch eine kleine Staubwolke!


Nach einer Stunde wollte die Fliege Dalma nach ihr schauen. Sie flog also zum Meer und kam gleich darauf wie ein Blitz herbeigeschossen. Sie erzählte Jacky, dass die Fliege Peter ins Wasser gefallen war!

Jacky musste also noch einmal zum Meer und die Fliege Peter retten!

Kurz darauf lag diese auf ihrem Mini-Handtuch. Jacky maß der Fliege Peter mit dem Mini-Fieberthermometer die Temperatur. Diese hatte zum Glück kein Fieber, dafür aber einen Schnupfen. Sie lag in ihrem Mini-Handtuch eingehüllt neben der Fliege Dalma. Ab und zu nieste die Fliege Peter, dabei rutschte ihr das Handtuch vom Körper. Jacky musste sie wieder darin einhüllen.

Nach zwei Stunden wollte die Fliege Peter das Handtuch nicht mehr haben, also musste Jacky es in dem Mini-Bade Rucksack verstauen. Nach einer weiteren Stunde ging es der Fliege Peter schon wieder besser. Darüber waren alle drei natürlich sehr froh.

Am Abend aßen sie im Hotel.  Als Entspannung machten die beiden Fliegen Yoga-Übungen. Sie machten unter anderem die „herabschauende Stubenfliege“. Das sah natürlich sehr witzig aus. In der Nacht schliefen alle drei sehr gut.


Am nächsten Nachmittag machte Jacky mit den beiden Fliegen einen Strandspaziergang. Als sie zurückkamen, hatte die Fliege Peter einen Sonnenbrand. Jacky musste Mini-Tücher ins Wasser tauchen und ihr damit kühle Umschläge machen. Der Körper der Fliege Peter kühlte sich somit ab!

Nach zwei Tagen ging es ihr wieder besser. Der Sonnenbrand war zum Glück doch nicht so schlimm gewesen! Darüber waren alle drei natürlich sehr froh.

Am frühen Abend gingen sie zu einem Wasserfall. Dieser war riesig und die beiden Fliegen staunten über das laute Rauschen. Anschließend zogen sich die beiden ihre Badesachen an und genossen die Zweisamkeit. Jacky ging derweil spazieren und holte sie anschließend wieder ab.

Ein Affe wurde allerdings auf die Fliegen aufmerksam und wollte die Fliege Peter klauen! Genau in dem Moment kam Jacky und knurrte. Der Affe erschrak sich und verschwand in den Büschen. Kurz gesagt: Die Fliege Peter war noch einmal mit dem Leben davongekommen!

Der Ausflug war einfach genial gewesen!  Danach gingen sie noch in die Stadt und schauten sich eine Buddha-Statue an. Beide Fliegen waren sehr fasziniert.


Als sie wieder ins Hotel zurückkamen, packten sie ihre Sachen zusammen. Doch am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass der Flieger abgestürzt war. Also musste Wolle extra nach Goa fahren und Jacky abholen. Aus ihrem Fell hörte man merkwürdige Geräusche, die beiden Fliegen küssten sich. Wolle fiel es zum Glück nicht auf. Am Nachmittag kamen alle vier (außer Wolle natürlich, für ihn war das Fahren eine echte Herausforderung gewesen) wieder gesund und glücklich über die wunderschöne Reise zu Hause an.

Und die Fliege Peter sagt: „Schöner Strand, bis zum nächsten Mal.“


Text: Julia Koch

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