Wenn ich ein Betreuer wäre …

Erstens würde ich natürlich alle freundlich begrüßen, zweitens würde ich fragen, wie es ihnen geht und drittens würde ich bereden, was jeder für einen Vorschlag für den Tag hat.

Ich würde, so gut wie möglich, freundlich zu ihnen sein.

Es kommt dann darauf an, wie sie sind: gut oder schlecht gelaunt. Aufträge würde ich den KundInnen geben, wenn sie gut drauf sind und natürlich auch, wenn sie unbedingt welche brauchen.

Mit den ArbeitskollegInnen würde ich mich auch beraten, egal in welchem Fall.

Ich würde natürlich versuchen, bei der Arbeitsstelle zu bleiben, möchte aber auch andere Arbeitsstellen kennenlernen.  

Die Zeichnung stammt von dem Künstler Konrad Wartbichler und hießt “große Welt”.


In der Pause würde ich alles Mögliche machen, worauf ich gerade Lust und Laune habe.

Wenn jemand nicht arbeiten mag, würde ich mit der Person darüber reden, was er oder sie lieber machen will.   

Und wenn zwei aus der Gruppe sich streiten, würde ich versuchen, so gut wie möglich beide zu beruhigen.

Wenn ich gut geschlafen habe, dann rede ich gerne mit meinen KollegInnen.

Mit den KollegInnen kann es manchmal lustig werden, gemeinsam auf den Bus zu warten.

Und wenn alle weg sind, dann leg ich mich irgendwo hin, damit ich meine Ruhe genießen kann.


Text: Lukas Mörth

Illustration: Konrad Wartbichler

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