Ich mag keine Käfer-Bäume …

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Ein Käfer-Baum. Was soll das sein?
Wieso heißt der so?

Da sind winzige Borkenkäfer unter der Baumrinde.

Sie fressen die Borke an, die äußere Schicht der Rinde.

Das ist für den Baum sehr schädlich.

Die Käfer vermehren sich stark.

Immer mehr Bäume sind dadurch gefährdet.

Der ganze Wald wird krank.

Die Käfer rauben den Bäumen den Saft.
Dadurch stirbt der Baum dann langsam ab.

So sieht ein Käfer-Baum aus: Die Borkenkäfer bohren sich in das Holz und machen den Baum kaputt.



Was kann man gegen diese Käfer tun?

Da bleibt nichts anderes, als den Baum umzuschneiden.

Vom Käfer befallenes Holz muss man verheizen.

Und dieses Käferproblem soll noch viel ärger werden.

So sagen die Leute, die sich beim Wald auskennen.

Was mein Papa gegen den Käferbefall tut?

Er nimmt seine orange Motorsäge mit in den Wald …

Dann geht es los …


Wie geht das Baumfällen?

Da brauchst du einen Strick, einen Keil, eine Hacke und die Motorsägen …

Zuerst wird ein langer Strick am Baum oben angebunden.

Mein Bruder klettert meist rauf, um dies zu machen.

Danach schneidet mein Papa den Baum ein wenig ein.

Er schlägt als Nächstes einen Keil in den Schlitz.

So soll der fallende Baum in die gewünschte Richtung gebracht werden.

Wenn der Baum zu wackeln beginnt, zieht mein Bruder am Strick.

So lenkt er den Baum …

Mein Papa ruft zugleich: „Weg gehen! Baum fällt!“

Dann kracht der mächtige Baum zu Boden.

Das war noch immer sehr spannend anzuschauen!

Ich selber bin dabei immer weit weg! Damit mir nichts passiert …

Anschließend beginnt das große Ent-Asten.
Da bin auch ich immer dabei.
Mit der Hacke schlage ich Äste weg.
Ich ziehe sie dann zur Seite.

Später bringt Mama eine kräftige Jause.

Darauf freuen wir uns immer.

Die „Holzknechtjause“ schmeckt allen …

Meist gibt es eine Speckjause.

Manchmal hat sie auch einen heißen Tee dabei.

Auch größere Kuchenstücke dürfen nicht fehlen.

So ist unsere ganze Familie beim Baumfällen beschäftigt.

Daheim schneiden und schlichten wir das Holz zum Trocknen.

Und im Winter verheizen wir es … Dann beginnt alles von vorne …


Text: Rene Glößl

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