Filmkritik: “Lass mich fliegen”

Evelyne Faye hat den Film “Lass mich fliegen” gemacht.
Der Film ist am 17. März 2023 rausgekommen, er wurde in Deutschland und Österreich gedreht. In dem Film geht es um Menschen mit Down-Syndrom und ihren Alltag. Ein anderes Wort für Down- Syndrom ist Trisomie 21.

In dem Film spielen Evelyne, ihre Tochter Emma Lou, Raphael, seine Freundin Johanna, Andrea, Magdalena und noch andere Menschen mit Down-Syndrom mit.

Evelyne Faye hat eine Tochter mit Down-Syndrom und sie hat ein eigenes Buch geschrieben. Das Buch heißt “Du bist da und du bist wunderschön”. Außerdem hat sie auch eine eigene App entwickelt, wo es auch um das Down-Syndrom geht.


Über die Personen im Film

Raphael stottert und man versteht ihn beim Sprechen nicht so gut. Er ist Tänzer der Tanzgruppe “Ich bin ok“. Und Golf spielt er auch. Er ist mit Johanna zusammen und er will sie  heiraten und auch ein Kind bekommen.

Johanna tanzt auch in der Gruppe mit. Sie ist glücklich und lebensfroh mit Raphael. Sie ist auch froh, Freundinnen zu haben, die für sie da sind.

Andrea macht dauernd ein Praktikum aber hat leider noch keinen Job gefunden. Ohne Musik geht für sie gar nichts. Musik ist ihr Leben. Sie geht gerne in die Oper.

Und dann gibt es noch Magdalena: Sie mag, dass sie die Leute so sehen wie sie ist und nicht als Mensch mit Down-Syndrom. Sie setzt sich für die Gleichstellung von Menschen ein. Sie schreibt Gedichte und steht auch auf der Bühne.



Über den Film

Bei dem  Film hat mir  besonders gut gefallen, dass die Menschen mit Down-Syndrom
die schönen Dinge an sich gesehen haben.
Für andere könnte der Film interessant sein um zu sehen, wie Menschen sich mit
Down-Syndrom fühlen und damit umgehen. Man sollte den Film sehen, damit man sieht, was Menschen mit Down-Syndrom können und dass sie ganz normale Menschen sind und auch so behandelt werden wollen.

Was mir beim Film gut gefallen hat, sind die verschiedenen Charaktere und wie sie mit der Kamera gefilmt werden und sich selbst schöne Komplimente gemacht haben. Und auch wie sie mit Mitleid gut umgehen können.

Der Film hat die Message, dass die jungen Menschen Ziele erreichen wollen und in keine Schublade gesteckt werden wollen.

Was mir bei dem Film nicht so gut gefallen hat war, dass zwischendurch mal gar nichts geredet wurde, das hat mich ein bisschen gestört und verwirrt. Was ich bei dem Film nicht so verstanden habe, sind die Pausen zwischendurch, wenn die Tochter von Evelyne gefilmt wurde.

Ich finde den Film persönlich sehr interessant, schön und berührend.


Text: Vanessa Veith

Vanessa Veith ist als Literatur-Bootschafterin beim Literaturverein Ohrenschmaus angestellt. Dieser Text ist dort im Rahmen einer Schreibübung entstanden.

Fotos: Philipp Horak, NGF


Vanessa Veith

Ich bin 22 Jahre alt und komme aus Wien. Ich interessiere mich sehr für das Schreiben von Texten. In meiner Freizeit schreibe ich sehr gerne, zum Beispiel Reime und Gedichte. Früher habe ich bei der Inklusiven Lehrredaktion (ORF) gearbeitet. Ich interessiere mich sehr für Journalismus und Social Media.

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