Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel ist bereits im März 2026 entstanden.
Alles neu macht der Mai? Ach, das ist noch lange bis dahin, Spaß beiseite. Wir schreiben noch den März und dann den April und alles hat sich verändert.
Ich war fast drei Jahre in der Theaterakademie von LebensGroß in Graz. Bis ich mich entschlossen habe, aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen das Theaterspielen 2025/2026 zu beenden.
Es war eine sehr schöne Zeit, diese Zeit möchte ich nicht missen.
Wie kam ich zum Theater: Über eine Lesung vom Verein Ohrenschmaus im Steiermark-Hof, die 2022 im Rahmen des Intakt-Festivals stattgefunden hat. Ich habe im Rahmen meiner Tätigkeit in der Medienwerkstatt Lieboch daran teilgenommen, auf Einladung des Intakt-Festivals in Graz.
Die Leiterin des Intakt-Festivals und der Theaterakademie LebensGroß schrieb mir, ob ich 2023 bei der Theater Akademie mitwirken möchte. Ich sagte zu und machte vier Tage je zweimal in der Woche dort ein Praktikum. Es gefiel mir nicht. Dann fragte mich die Leiterin 2024 wieder an, ob ich doch mitmachen würde. Und ab dem Tag machte ich doch mit, da ein Teilnehmer unerwartet ausfiel und ich es doch noch einmal probieren wollte.
Letztendlich habe ich an zwei Stücken teilgenommen: „Sinnlos ist viel und nichts“ unter der Regisseurin Julia Gratzer und dann die nächste Produktion, „Geschichten aus dem Frisiersalon“ in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Martina Kolbinger-Reiner vom Mezzanin Theater Graz.
Die ersten acht Aufführungen von „Sinnlos ist viel und nichts“ im Jahr 2024 waren im Salon Stolz in Graz zu sehen. Das Stück „Frisiersalon“ wurde 2025 und 2026 ca. 20 mal im Schauraum des Schauspielhauses Graz aufgeführt.
Seit Jänner 2026 arbeite ich wieder in der TWS bei LebensGroß in Lieboch.
Nach dem ich mit dem Theater abgeschlossen habe, entdeckte ich für mich wieder das Malen mit verschiedenen Techniken. Und dadurch kann ich mich zuhause auf die Malerei fokussieren.
Neue Veränderungen sind für mich spannend, da es für mich kognitiv erfrischend und bereichernd ist. Eine gewisse Kontinuität ist für mich aber auch bei Veränderung wichtig. So wie das Leben spielt, sollten wir im Arbeits- als auch im Privatbereich veränderungsbereit sein.

Über den Autor
Florian Haider
Ich lebe in Graz Umgebung. Meine künstlerische Ader habe ich von meiner Familie geerbt, vor allem in der Malerei und teilweise in der Musik. Seit 2017 bin ich in der Medienwerkstatt Lieboch der Lebenshilfe tätig. Ich möchte mich aber im Künstlerischen als auch im Weben weiterentwickeln. In einem fünfjährigen Prozess habe ich mein Schreiben verbessert. Indem ich laut rede entstehen Texte, die ich dann aufschreibe. Aber richtig zufrieden bin ich eigentlich nie damit.
