Entscheidungen treffen

Ich kann selbstständig entscheiden.

Ich kann am Nachmittag im Wohnzimmer fernsehen. Am Abend gehe ich alleine ins Bett. Das Gewand lege ich auf meinen gelben Sessel. Im Bad kann ich alleine duschen. Mit meinem Bruder tanze ich im Zimmer zur Musik.

Ich kann selbst Entscheidungen treffen.

Ich kann mich im Bett ausruhen. Ich darf mit meinem Handy Freunde anrufen. Wenn ich telefoniere, können die Eltern nicht dauernd hineinreden.

Im Garten kann ich mich in die Schaukel setzen.

Die Eltern können mich nicht ständig kontrollieren. Ich kann selbst entscheiden, wann ich ins Bett gehe. Am Nachmittag kann ich daheim mit meinem Bruder spielen. Mein Gewand kann ich aus dem Kasten selbstständig holen. In der Küche kann ich selbst was zum Naschen nehmen. Am Abend darf ich eine DVD anschauen. Mit meinem Handy spiele ich alleine im Zimmer. Meine Spielsachen darf ich in die Kästen räumen.

Die Eltern können auch Entscheidungen treffen.

Mama bucht unsere Urlaube. Mama ist für die Urlaubskoffer zuständig. Papa führt uns mit der Wanderkarte durch den Wald. Papa macht auch gerne viel Stress, wenn wir langsam sind. Sonst sind wir eine lustige Familie.

Ich mache meinem Bruder auch Vorschläge, was er machen möchte. Ich gehe mit meinem Bruder tanzen. Ich helfe meinem Bruder, das Leibchen zu richten. Ich helfe meinem Bruder bei den Spielen am IPad. Da kann er sich das Spiel aussuchen. Ich gebe meinem Bruder den Sand zum Spielen. Ich motiviere ihn auch zum Ballspielen.

Dann haben wir zusammen eine Entscheidung getroffen.

Ich entscheide, dass ich eine Mittagspause mache. Ich liege auf der Couch und schlafe. Auf der Terrasse mache ich meine Runden. In der Früh esse ich eine Orange. Wir bekommen für die Woche den Speiseplan. Da kann ich mein Essen selbst aussuchen.

Das ist Selbstbestimmung für mich.

Ich mag fremde Personen nicht. Da bin ich ein bisschen ängstlich.

Die Leute haben dann einen anderen Gesichtsausdruck.
Da merke ich dann,
ob sie freundlich oder unfreundlich sind.

Das ist Fremdenbestimmung für mich.


Text: Jan Gölles

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