“Ohne Trikot ist man nicht richtig angezogen”

Meine Leidenschaft: Fußball-Dressen

Ich sehe gerne auf Internet-Portalen nach, wie meine Lieblingsmannschaften spielen und welche Dressen die Vereine haben (Anmerkung der Redaktion: Dressen werden auch Trikots oder genannt und sind die Shirts, die eine Mannschaft trägt).

Wenn mir eine Fußball-Dress gefällt, sehe ich gleich beim Shop nach oder frage dort an, ob es geht, dass ich eine Dress bekomme. Manchmal frage ich selbst den Spieler vor Ort nach dem Match.

Bei manchen Vereinen kann ich die Sprache nicht, da nehme ich den Google-Übersetzer. So übersetze ich dann die Fragen und die Antwort. Manchmal bekomme ich gleich eine Antwort, manchmal muss ich warten. Wenn ich dann die Dress von dem Spieler bekomme, freue ich mich sehr.

Ich habe schon einige aus dem Ausland. Zum Beispiel von Sheriff Tiraspol aus Moldau. Ich mag ausgefallene Dressen.
Habe auch aus Österreich von jeder Liga welche. Bei den österreichischen Ligen schau ich, ob sie in der Nähe spielen oder rufe dort hin. Ich muss dann manchmal ein paar Wochen warten oder bekomme teilweise gleich die Nachricht.

Meine Freude sagen dann: „Du bist ein Wahnsinn! Wo du die Dressen überall herbekommst! Das trau ich mir nie.“

Ich habe über 100 Dressen, dabei sind die meisten “matchworn”.

Matchworn-Trikots – was ist das?
“Matchworn” kommt aus dem Englischen. „Match“ heißt übersetzt Spiel und „worn“ ist eine Ableitung von „wear“ und heißt “getragen”. Das heißt, die Dress ist persönlich vom Spieler gekommen und er hat sie wirklich beim Spiel getragen.


Meine Lieblings-Dressen

Meine Lieblings-Dressen sind die von Heimo Pfeifenberger (19) der bei Austria Salzburg, Rapid Wien und bei Werder Bremen spielte.

Otto Konrad (1), Tormann von Austria Salzburg und bei Real Saragossa, sowie von Wolfgang Feiersingen (10), der der auch für den BVB und Austria Salzburg spielte.

So wie die von Patrick Wolf (33), ehemaliger SK Sturm Graz Spieler.

Persönlich freue ich mich natürlich sehr, einen Dress von meinen Freund Doris Kelenc (10) zu haben. Er war ein Spieler meiner Lieblings-Mannschaft SV Allerheiligen. Er spielte von 2015 bis 2017 beim SV Allerheiligen (Regionalliga Mitte) und bei seinem letzten Heimspiel bekam ich die Dress, da habe ich mich sehr gefreut.

Wenn mein Lieblings-Verein SV Allerheiligen neue Dressen bekommt, bestellen sie gleich für mich auch eines mit.


Das sind nur einige meiner Lieblings-Matchworn-Dressen, es gibt noch viel mehr. Es ist echt schwer für mich, da zu entscheiden.

Von England habe ich sehr viele, weil ich diese Liga sehr mag. Ich war schon zweimal in England und habe Matches angeschaut.

Ein Traum.

Besser als in der Österreichische Bundesliga, kein Vergleich.

Ich ziehe die Dressen auch an, wenn ich zur Arbeit gehe. Ich verwende sie eben wie andere T-Shirts oder Hemden anziehen. Freu mich auch, wenn KollegInnen schauen und sagen: ,,Schon wieder eine neue?“

Ohne ein Fußball-Trikot gehe ich selten aus dem Haus. Außer es gibt festliche Anlässe. Es befinden sich auch ganz normale Kleidungsstücke in meinem Kasten – aber eben viel mehr Dressen.

Wenn ich daheim Fußball schaue, zum Beispiel Champions League, ziehe ich den ganzen Dress samt Fußballschuhe von meinem Lieblingsverein an, welchen ich in diesem Spiel anfeuere. Dabei schüttelt meine Freundin nur den Kopf.


Text und Fotos: Roman Flassig

Titelbild: Harry Schiffer

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.