Fußballer aus Leidenschaft

Weil ich ein großer Fußballfan bin, hatte ich die Ehre, ein Interview mit dem österreichischen Fußball-Profi und Ex-Nationalspieler Stefan Maierhofer zu machen. Coronabedingt konnten wir uns leider nicht persönlich treffen, deshalb haben wir das Interview schriftlich per Mail durchgeführt.

Die Leidenschaft für den Fußball teilen wir anscheinend beide. So habe ich mich sehr gefreut, dass er meine Fragen beantwortet hat und ich so nun mehr von ihm erfahren habe.

Profi-Fußballer Stefan Maierhofer im Interview

Warum bist du kein Koch mehr?

Weil ich unbedingt Profi-Fußballer werden wollte und ich im Jahr 2005 zum Glück meinen ersten Profivertrag bekommen habe.

Bei welchem Verein hast du am liebsten gespielt?

Ich habe bei vielen Vereinen gespielt und da kann man schwer einen Lieblingsverein hervorheben. Mein Jahr in der englischen Premier League bei Wolverhampton war sehr aufregend. Bei Rapid Wien, MSV Duisburg und Red Bull Salzburg hatte ich eine sehr erfolgreiche sportliche Zeit.

Wer war dein härtester Gegner?

Das war Innenverteidiger Nemanja Vidic von Manchester United.

Welches Projekt ist das, wo du mit Menschen mit Beeinträchtigung arbeitest? Kannst du uns erzählen, worum es bei „Daheimkicker“ geht?

Ich unterstütze schon seit fast 5 Jahren den Verein SPIELERPASS. Ich bin deren Botschafter und mir macht es Spaß, Menschen mit Beeinträchtigungen die Freude am Fußball zu vermitteln. Das Projekt „DAHEIMKICKER“ ist während des ersten Corona-Lockdowns entstanden und hilft Menschen in betreuten Wohngemeinschaften, wöchentliches Fußballtraining zu bekommen.

Hattest du davor Kontakte mit Menschen mit Beeinträchtigung?

Ja, weil in dem Gasthaus meiner Eltern schon immer viele Menschen mit Beeinträchtigungen zu Gast waren.

Wie ist dein Tagesablauf so?

Heute haben um 14 Uhr Training. Ich werde nach dem Frühstück mein Buch lesen, die Wohnung aufräumen und etwas kochen. Danach fahr ich zum Trainingsgelände, dort haben wir immer einen Corona-Test vorm Training. Und nach dem Training werde ich kurz einkaufen gehen und mir es auf der Couch gemütlich machen und früh schlafen gehen. Morgen haben wir unser nächstes Meisterschaftsspiel.

Was war dein schönstes Tor?

Das war im Jahr 2008 im Cup Spiel mit SK Rapid Wien gegen DSV Leoben. Da habe ich in der 95. Minute das 2:1 für uns geschossen.

Hast du Rituale vor einem Match?

Ich esse immer einen Kinderriegel vor jedem Match.

Wer war dein Vorbild als Kind und jetzt?

Als Kind waren meine großen Vorbilder Diego Maradona und Lothar Matthäus
nach der Weltmeisterschaft 1990. Später dann auch der französische Top-Spieler Thierry
Henry.

Was bringt dich auf die Palme?

Unehrliche Menschen bringen mich auf die Palme.

Warum bist du zu Würzburg gewechselt?

Weil ich trotz meiner 38 Jahre noch sehr fit bin und Fußball spielen möchte. Außerdem möchte ich dem Verein helfen, den Klassenerhalt in der zweiten Deutschen Bundesliga zu schaffen.


Interview: Roman Flassig

Fotos: slkphoto.at/Sebastian_Kreuzberger

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