Der Mut

Mut bedeutet für mich, etwas zu wagen, wo ich ängstlich bin.

Wenn es um Pflanzenversorgung geht, bin sehr mutig.

Auch an höheren Orten verliere ich nicht so schnell den Mut. Die Berge geben mir Mut, der Grimming besonders. Bei ihm verliere ich jede Angst. Mir macht mein Lieblingsberg immer Mut, wenn ich ihn sehe. Er ist so hoheitlich. Auch der Großglockner mach mir Mut.

Berge ermutigt mich immer. Auch Flüsse, wie die Enns, Mur, Drau, Donau und Kainach, und Seen, wie der Millstätter See und der Gardasee. 

© Steiermark Tourismus / Herbert Raffalt
Der Grimming macht, dass sich Johanna Tappler beim Anblick mutig fühlt.

Ich glaube, dass die Natur und Gott den Menschen Mut machen. Früher waren es Naturgottheiten, die die Menschen bei Laune gehalten haben. Man durfte sie aber ja nicht erzürnen. Das hatte Folgen! Dann gab es zum Beispiel keine Ernte. Die Kühe konnte man nicht mehr melken.

Also, die Natur trägt bei mir zum Mut bei!

Natürlich, Mut ist sehr wichtig im Leben. Der hilft uns, die Angst zu vertreiben.

Bild “Mit offenen Armen” von Konrad Wartbichler aus dem Randkunst-Atelier.


In der Freundschaft habe ich manchmal dunkle Tage, da brauche ich Mut, wenn es mir nicht so gut geht. Meist fühle ich mich missverstanden.

Aber seltener ist es in der Familie. Da bin nämlich die Mutigste.

Bei der Arbeit brauche ich Mut und Wille, weil ich oft meinen eigenen Kopf habe.



Text: Johanna Tappler

Zeichnung: Konrad Wartbichler

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.